Blätterbare ePaper erstellen: So funktioniert es kostenlos – gleich loslegen

Olivia Keckeis verfasst von Olivia Keckeis, am 11. Januar
Blaetterbare ePaper erstellen

Möchtest du wissen, wie du mehr aus deinen Präsentationen machst und auf einfache Weise deine Kunden zu Fans machst? Dann solltest du jetzt weiter lesen, denn du erfährst, wie du mit Yumpu blätterbare ePaper erstellen kannst, die alle Augen auf deine Präsentation lenken.

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Herkömmliche PDF-Dateien kannst du relativ leicht erstellen. Und sie sind für die Kommunikation in vielen Bereichen einsetzbar. Auch im Internet kannst du PDF-Dokumente hochladen, um Interessantes einer breiten Masse zugänglich zu machen. Doch statische PDFs sind längst nicht mehr das Nonplusultra, wenn es um die Präsentation von Waren, Angeboten oder Arbeitsproben geht.

Heute sollte es ein ePaper-Blätterkatalog sein, der multimedial aufbereitet wird. Dieser soll dem Leser das Gefühl vermitteln, er blättere einerseits in einem Print-Katalog. Andererseits erhält er per Video und Audio zahlreiche Zusatzinformationen. Damit transportierst du einen hochwertigen Eindruck von deinem Angebot. Daher gilt: Tune dein PDF! Ich habe es selbst ausprobiert und kann heute von meinen Erfahrungen berichten. Blätterbare ePaper erstellen ist beinahe so einfach, wie ein statisches PDF hochzuladen. Und erweckt dabei so viel mehr Aufmerksamkeit. Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz so einfach. Im Gegensatz zu der Lösung, die ich nach einiger Zeit gefunden habe.

Blätterbare ePaper erstellen: Erfolgsfaktor Blätter-PDF

Ich kam auf die Idee, blätterbare ePaper zu erstellen. So wollte ich Arbeitsproben potenziellen Kunden und Interessenten vorstellen. Bislang hatte ich das mit einer normalen PDF-Datei getan. Allerdings waren die Erfolge mager. Neukunden kamen nur schleppend und das Interesse meiner Bestandskunden war auch nicht gerade überragend. Eine neue Lösung musste her. Und die sollte es in sich haben.

Meine Ansprüche, blätterbare ePaper zu erstellen, waren hoch. Das ePaper sollte plattform-unabhängig auf allen Geräten lesbar sein – inklusive aller Multimediainhalte. Ob mobile Geräte oder auf dem lokalen Computer, mein ePaper Blätterkatalog sollte überall lesbar sein.

Was sich selbstverständlich anhört, ist es in der Praxis leider oft nicht. Der Grund: ein blätterbares PDF zu erstellen, erfordert oftmals Flash. Und das ist beispielsweise auf vielen Tablets und Handys nicht lesbar. Ein statisches PDF kann dagegen von allen Geräten und allen Betriebssystemen gelesen werden. Es enthält allerdings auch keine Multimedia-Inhalte. In Zeiten von mobilen Geräten, wie Android Handys, iPhones, Tablets und iPads wird allerdings auch der Wert und Nutzen von blätterbaren Online Magazinen immer wichtiger.

Ich wollte eine möglichst kostenlose oder sehr günstige Lösung, um blätterbare ePaper zu erstellen. Viel zu bezahlen, war mir nicht möglich. Zumal ich zunächst ausprobieren wollte, ob der ePaper Blätterkatalog tatsächlich gut ankommt. Oder ein statisches PDF doch denselben Zweck erfüllt. Last, but not least, sollte die Lösung einfach sein. Meine Zeit ist knapp und zudem fehlen mir Kenntnisse in einschlägiger Software wie dem Adobe Acrobat oder der Creative Suite. Zusammengefasst war mein Ziel, ganz einfach PDF in e-Paper umzuwandeln. Anschließend wollte ich dieses auf Webseiten, auf Facebook, Twitter und vielen weitere Social-Media-Kanäle integrieren.

Beispiel eines blätterbaren ePapers

 

Was ist ein blätterbares ePaper?

In einem herkömmlichen PDF scrollt der Leser von oben nach unten. Dies hat einige Nachteile. Es ist langweilig. Und es besteht die Gefahr, dass der User Informationen übersieht. Zudem lassen sich in einem statischen PDF keine Videos und Sound-Dateien einbinden. Das macht die Sache noch ein wenig unattraktiver. Jedenfalls für eine Präsentation, die sich von anderen abhebt.

Ein blätterbares ePaper ist dagegen eine Multimedia-Datei, in der der Leser per Mausklick oder Fingertipp die Seiten umblättern kann. Wie in einem Print-Magazin oder in einem Buch. Du kannst das ePaper zum Blättern zudem interaktiv gestalten. Beispielsweise Audio-Dateien einbinden, ein Video und Links, die auf dein Web-Angebot oder zu weiteren Informationen führen. Längere Magazine oder Kataloge lassen sich mit einem Inhaltsverzeichnis versehen. Sodass deine Leser einfach zur gewünschten Stelle gelangen.

So kommen blätterbare ePaper echten Printmagazinen in Optik und Funktion bereits sehr nahe. Es kann vor- und zurück geblättert werden und Seiten können übersprungen werden. PDF-Dokumente bekommen auf einfache Weise das gewisse Etwas, wenn du aus ihnen ein ePaper erstellst. Ganz gleich ob ePaper, Kataloge, Speisekarten oder Fotomappen. Sie alle erhalten einen lebendigen Charakter. Das Gleiche gilt für Geschäfts-Präsentationen, Studien, e-Books, Online Magazine und Flipbooks.

Blätterbare ePaper gibt es grundsätzlich in zwei Formaten. Als PDF-Flash und in der HTML5-Version. Somit entsprechen e-Paper allen Anforderungen von PC und mobilen Geräten, wie Laptop, Smartphones und Tablet PC. Tipp: Flash ist nicht auf allen mobilen Geräten lesbar. Ein blätterbares ePaper in HTML5 ist daher die bessere Wahl. So kann du dein PDF-Magazin auf wirklich allen Plattformen anbieten.

Um blätterbare ePaper zu erstellen, stehen zahlreiche Softwarelösungen zur Verfügung. Professionelle Tools sind ebenso darunter wie Freeware und kostengünstige Programme. Auf meiner Suche nach der perfekten Software musste ich allerdings erkennen, dass viele Tools Nachteile haben. Es gibt nur wenige Lösungen, die genau meinen Ansprüchen entsprachen.

Blätterbare ePaper erstellen aus PDF Dateien: Was ist die beste HTLM5 ePaper Software?

Wenn du auf der Suche nach einer ePaper Software für HTML5-PDFs bist, solltest du im Vorfeld einige Dinge beachten. So ist es zum Beispiel wichtig, dass du die Rechte an deinem ePaper-Magazin behältst. Einige Anbieter sprechen dir das Recht darauf jedoch im Kleingedruckten ab. Ich bin auf einige weitere Punkte gestoßen, die für mich wichtig waren.

Das Publizieren sollte möglichst einfach sein. Zusätzlich sollte mit einem Klick die Datei auf verschiedenen Plattformen geteilt werden können. Hilfreich ist es zudem, wenn du das Blätter-PDF ausgewählten Usern zugänglich machen kannst. Etwa durch einen Passwortschutz.

All das suchte ich – und stöberte so im Netz, um die optimale Software, um blätterbare ePaper zu erstellen. Hier stelle ich vor, was ich gefunden haben. Und welche Vor- sowie Nachteile die einzelnen Programme aufweisen.

ISSUU:
Eine der bekanntesten Programme, ein ePaper PDF mit HTLM5 zu erstellen, ist ISSUU. Die Handhabung des Tools ersceint einfach und die Ergebnisse überzeugen. In der Basis-Version ist die Lösung kostenlos, allerdings wird dann Werbung eingeblendet. Die kostenpflichtige Variante ist mir persönlich dann doch zu teuer: Rund 35 Euro werden fällig. Dafür gibt es zwar eine Reihe von Funktionen, aber nicht alle, die ich mir wünsche. Dazu kam, dass es das Angebot nur auf Englisch gibt- Auch die Werbeanzeigen sind daher auf Englisch, was den ohnehin schon nicht sehr professionellen Eindruck weiter verschlechtert. Und noch einen Nachteil gibt es: ISSUU speichert die fertigen Blätter-PDFs auf seinen eigenen Servern. Der User muss somit auf diesen zugreifen und nicht auf dein eigenes Web-Angebot. Das führt jedoch dazu, dass deine Domain im Google-Ranking absteigen kann- Und damit von weniger potenziellen Kunden gefunden wird.

YouPublisher:
Der YouPublisher bietet ein ähnliches Angebot wie ISSUU, um blätterbare e-Paper zu erstellen. Auch dieser Dienst ist kostenlos und du kannst Magazine, Kataloge und interaktive Zeitschriften aus einem PDF erstellen. Allerdings wird auch hier Werbung eingeblendet. Zudem erschien mir die Handhabung nicht so einfach und es fehlten einige Funktionen, die ich mir wünsche. Auch dieses Tool hostet den fertigen ePaper Blätterkatalog auf seinen eigenen Servern – mit den oben beschriebenen Folgen für dein Google-Ranking. Ergo: Auch hier fand ich nicht die Lösung, die ich suchte.

Adobe Acrobat:
Der Klassiker unter den Programmen für die PDF-Erstellung bietet auch Funktionen an, mit denen sich blätterbare ePaper erstellen lassen. Der Haken: Das Tool ist nicht kostenlos, die Lizenzen relativ kostspielig und einfach zu handeln ist es auch nicht. Obwohl Adobe Acrobat eine der besten Programme ist, um ein blätterbares PDF in HTML5 zu erstellen. Auch wenn die Ergebnisse überzeugen und frei von jeglicher Werbung sind, kommt das Tool für mich leider nicht infrage.

FlipViewer:
Mit FlipViewer können hochwertige Multimedia-PDFs generiert werden. Die Software überzeugt zunächst mit einem sehr großen Funktionsumfang. 3D-Blätterfunktion, die wirkt, als würde man wirklich eine Zeitschrift umblättern. Keine Werbung. Zusätzlich lasst sich das fertige Blätter-PDF zum Download anbieten und auf Social-Media-Plattformen hochladen. Leider gab es auch hier Haken. Und zwar gleich Zwei. Das Tool ist nicht kostenlos, selbst die Basisversion ist schon relativ teuer. Und es handelt sich um ein Programm, das auf den Rechner geladen werden muss. Ich suche jedoch nach einer Online-Variante.

Yumpu:
Bei diesem Tool erhältst du eine Online-Lösung, um blätterbare ePaper zu erstellen. Die Basislösung ist kostenlos und enthält bereits eine Menge Funktionen. Allerdings wird auch hier Werbung eingeblendet, wenn du das Free-Paket buchst. Der große Vorteil dieses Programms ist allerdings, dass der sogenannte AdFree-Plan sehr kostengünstig ist. Und dieser bietet wirklich alles, was ich mir vorstelle. So kann der Nutzer das PDF herunterladen, wenn er möchte. Auch die Einbindung von Audios und Videos ist möglich. Zusätzlich kannst du ein Passwort für geschützten Download festlegen. Es gibt viele weiter Funktionen, die sich später noch erläutern werde. Denn für mich steht nach meiner Recherche fest: Yumpu ist die beste Lösung, ein ePaper in HTML5 zu generieren.

Meine Wahl: So funktioniert es, kostenlos blätterbare ePaper zu erstellen

Blätterbare ePaper zu erstellen, ist kein Hexenwerk . Wenn du die richtige Software hast. Bei Yumpu findest du alle nötigen Funktionen bereits in der Free-Version. Es gibt darüber hinaus weitere Features, die allerdings auch nur wenige Euro kosten. Im Folgenden beschreibe ich, wie das Tool funktioniert und du blätterbare ePaper kostenlos erstellen kannst.

Als Erstes öffnest du die Website Yumpu.com und lädst mit einem Klick dein PDF hoch. Mit einem Klick auf den Button „Upload starten“ beginnt die Konvertierung. Das Tool wandelt das PDF innerhalb von wenigen Sekunden in ein Free HTML5 ePaper um.

Anschließend kannst du deinen ePaper-Blätterkatalog mit weiteren Funktionen versehen. Im Free-Plan sind bereits zahlreiche Möglichkeiten integriert. So kannst Du Multimedia-Inhalte wie Audio-Dateien und Videos integrieren. Außerdem kannst du Produkte im PDF direkt mit deinem Onlineshop verlinken. So können deine Kunden alles, was sie interessiert, sofort kaufen können. Suchmaschinen können das HTML5 PDF lesen. Zudem kannst du dein Blätter-PDF mit Titel und Tags versehen. Über diese bist du leichter über Google und in sozialen Netzwerken auffindbar. Yumpu listet deine Inhalte darüber hinaus auf seiner eigenen Website. 

Beim Free-Plan ist dein PDF allerdings mit Werbung versehen. Wenn du das vermeiden möchtest, solltest du dir den AdFree-Plan anschauen. Zusätzlich erhälst du noch weitere Funktionen. Beispielsweise kannst du das blätterbare ePaper auch mit deinem Firmenlogo versehen. Oder Google Analytics einbinden, um zu prüfen wie die User mit deinem HTML5 PDF interagieren. Du kannst dein ePaper nur ausgewählten Personen zugänglich machen, einen Passwortschutz einbinden und Leseproben anbieten.

 
Fazit 
Mit Yumpu habe ich eine Lösung gefunden, die all meine Ansprüche um blätterbare ePaper zu erstellen erfüllt. Es ist kostenlos, es bietet zahlreiche Funktionen, ist einfach zu handhaben und online verfügbar. Du bleibst mit deinem blätterbaren ePaper im Gedächtnis. Ich kann Yumpu damit nur weiterempfehlen.

2 thoughts on “Blätterbare ePaper erstellen: So funktioniert es kostenlos – gleich loslegen

  1. Andrea Wehner

    Schade, die Seiten sind alle auf Englisch. Gibt es eine Deutsche Version?

    • Olivia Keckeis Olivia Keckeis

      Hallo Andrea,

      ja – es gibt Yumpu in einer auch in einer deutschen Version
      Yumpu.com/de

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