SEO-Optimierung PDF: So funktioniert suchmaschinenoptimiertes Publishing

SEO-Optimierung PDF: So funktioniert suchmaschinenoptimiertes Publishing

Suchmaschinenoptimierung spielt sich schon lange nicht mehr nur auf HTML-Seiten oder in den Alt-Tags von Bildern ab. Vor allem PDF-Dokumente werden als wichtiger Bestandteil auf oder anstelle von Webseiten eingesetzt und neben ePapern oder E-Books als SEO-relevantes Werkzeug genutzt.

Wir erklären, wie man ein PDF SEO-konform aufbereiten sollte, damit die Datei von Google optimal indexiert wird, und welche Vor- und Nachteile ein PDF gegenüber einem ePaper mit sich bringt.



Sind PDFs SEO-relevant?

Seit 2001 indexiert Google neben HTML-Dokumenten auch PDF-Dateien. Eine PDF-Datei weist eine ähnliche Struktur auf, ist schnell zu erstellen und für User und Userinnen einfach in der Handhabung.

Doch aufgepasst: Aus rein SEO-spezifischen Gründen sind sie nicht die beste Wahl, wenn es um die langfristige Generierung von Traffic und ein nachhaltiges Ranking in den Google-Suchergebnissen geht. Die Einbindung von PDFs auf Webseiten kann das Ranking in den SERPs (Suchergebnissen) zwar kurzzeitig positiv beeinflussen, allerdings sollte eine PDF-Datei kein Ersatz für HTML-Webseiten sein.

Die Nachteile von PDFs betrachten wir später genauer. Schauen wir uns zunächst an, wie Google die Inhalte einer PDF-Datei indexiert.



Wie indexiert Google PDF-Dateien?

Google liest die Inhalte von PDFs, indem die Text- und Bildbausteine gecrawlt und anschließend indexiert werden. Inhalte von Bilddateien werden mithilfe sogenannter OCR-Technologie (Optical Character Recognition, zu Deutsch: automatische Texterkennung) in Texte umgeschrieben, während die Text-Inhalte von PDFs wie HTML-Seiten behandelt werden.

In den Suchergebnissen weisen PDFs am Ende der URL einen PDF-Tag auf. Darüber hinaus kann man in den Suchanfragen direkt nach einem PDF-Dateiformat suchen, indem man in der Suchanfrage am Ende des Suchbegriffs den Operator „filetype:PDF“ anhängt.

SEO-GUIDE für Einsteiger Suchergebnis

Auch wenn Google PDF-Dokumente indexiert, werden diese Dateien nicht beim Crawlen priorisiert. Dementsprechend sollten wichtige Informationen als Textbaustein auf Webseiten eingebunden und PDFs lediglich als Ergänzung genutzt werden.

Duplicate Content sollte man übrigens vermeiden: Befindet sich auf einer Seite und in einem PDF der gleiche Inhalt, so präferiert Google die HTML-Seite. Demnach wird die Seite indexiert, das PDF hingegen erscheint nicht in den Suchergebnissen.

iMac mit Google-Ergebnissen


PDF-Datei oder ePaper? Die Vor- und Nachteile

Bei der Überlegung, ob ein PDF das richtige Element für suchmaschinenoptimiertes Publishing ist, sollte man sich die Vor- und Nachteile genauer anschauen und eventuell bessere Alternativen in Erwägung ziehen.

Betrachten wir zunächst die Vorteile eines PDF-Dokuments genauer.



Die Vorteile von PDF-SEO

●      PDF-Dateien sind geräteübergreifend visuell gleich
Egal ob Checklisten oder Anleitungen als PDF-Dokument: Ein PDF-Format bringt den Vorteil mit sich, dass es auf jedem Gerät das gleiche Erscheinungsbild aufweist. Für die User und Userinnen sind PDFs einfach im Verständnis und gelten somit als Snackable Content.

●      PDFs sind gern gesehene Backlink-Quellen auf relevanten Webseiten
Ein Vorteil, den PDF-Dokumente aus SEO-Sicht mit sich bringen, ist die Beliebtheit als Backlink-Quelle auf anderen Webseiten. Während man sich mit der Verlinkung auf andere Seiten eher schwer tut, scheinen PDFs gute Lösungen für Webseitenbetreibende zu sein. Demnach unterstützen PDF-Dateien die eigenen Offpage-Maßnahmen.

●      PDFs sind schnell über E-Mail oder DEN Sozialen Medien teilbar
PDF-Dokumente können einfach über die sozialen Medien wie Facebook, LinkedIn oder Instagram und über E-Mail geteilt werden. Die schnelle und unkomplizierte Verbreitung erhöht die Sichtbarkeit und führt folglich zu mehr Klicks und Reichweite.



Die Nachteile von PDF-SEO

Auch wenn PDFs von Google indexiert werden und durchaus schnell zum Traffic-Erfolg verhelfen können, so sollten dennoch folgende Nachteile von PDFs beachtet werden:

●      PDFs sind nicht mobile-optimiert
Dass PDF-Dateien geräteübergreifend gleich aussehen, bedeutet nicht, dass sie für die Displays verschiedener Endgeräte optimiert sind. Dies schränkt die Usability ein, da eine mobile-optimierte Anpassung nicht möglich ist. Ein unnötiges Zoomen oder Swipen in dem Dokument kann im schlimmsten Fall zum Frust bei den Lesern und Leserinnen führen, sodass sie die Sitzung beenden.

●      PDF-Dateien enthalten nicht alle SEO-Attribute
Relevante SEO-Faktoren wie User Generated Content, das Setzen von Nofollow-Links oder auch Sponsored Content lassen sich in PDF-Dateien nicht abbilden. Somit sind die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung einer PDF-Datei nur eingeschränkt möglich.

●      PDF-Dateien sind meist statisch und veraltet
Im Gegensatz zu gängigen Webseiten, deren Inhalt durchweg optimiert wird, werden PDFs kaum mit neuen SEO-Kenntnissen befüllt. Das Verhalten dieser Dokumente führt dazu, dass sie seltener gecrawlt werden. Die Folge: Der Inhalt verliert an Glaubwürdigkeit und die Datei rutscht in den SERPs weiter nach unten.

●      PDFs verhindern wertvollen Website-Traffic
Rankt ein PDF als Ressource in den Suchergebnissen, so läuft das Tracking nicht über die ursprüngliche Website, auf der sich die Datei befindet. Kostbarer Traffic geht demnach nicht nur verloren, auch die Bounce Rate wird aufgrund fehlender Navigationselemente, wie sie herkömmliche Webseiten oder ePaper besitzen, in die Höhe getrieben.

●      PDFs sind große Dateien
PDF-Dokumente weisen in der Regel ein großes Datenvolumen auf. Da Ladezeiten von Inhalten ausschlaggebend für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen sind, kann es für Suchmaschinen wie Google schwierig sein, den Inhalt von PDFs richtig zu lesen und zu verwerten. Die negative Folge: keine Indexierung von Google und keine Platzierung auf der ersten Seite.



SEO für PDFs: 6 Tipps, wie man ein PDF SEO-optimieren kann

Sollte man sich nach dem Abwägen der Vor- und Nachteile dazu entscheiden, mithilfe von PDFs das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern, dann gibt es ein paar Dinge zu beachten, wie man PDFs für SEO optimieren sollte. Auch wenn es nennenswerte Nachteile gibt, was die Suchmaschinen-Optimierung von PDF-Dokumenten betrifft, werden sie gerne von Usern und Userinnen heruntergeladen und genutzt.

Wir geben sechs SEO-Tipps mit an die Hand, wie man ein PDF suchmaschinenoptimiert aufsetzen und sich im Google-Ranking auf Seite eins platzieren kann.



PDF-Formate für SEO optimieren – so geht’s

Am Anfang steht die Entscheidung, ob PDFs einen sinnvollen Nutzen haben und das Ranking in den Suchmaschinen verbessern können. Vor allem bei der Leadgenerierung können PDFs als Whitepaper-Format durchaus eine wertvolle Maßnahme auf einer HTML-Seite sein. In diesem Fall sollte man folgende Tipps für PDF SEO im Web unbedingt beachten.



1. SEO-relevanten Inhalt schreiben

Auch PDFs leben von gut recherchierten Keywords und einer übersichtlichen Gliederung. Headlines und Absätze zu verwenden, ist von Vorteil. Informativer Content mit Mehrwert für die User und Userinnen sorgt für ein besseres Crawlen und ein höheres Ranking. Demnach sollten PDFs inhaltlich und aus SEO-Sicht genau wie HTMLs behandelt werden. Die Recherche relevanter Main und Secondary Keywords sollte für Seitenbetreibende an oberster Stelle stehen.



2. Canonical Tag bei Duplicate Content setzen

Google mag keinen Duplicate Content. Das gilt auch für eine PDF-Form.

Beachten sollte man also, dass der Inhalt eines PDFs nicht dem der dazugehörigen Online-Seite gleicht. Suchmaschinen wissen sonst nicht, welche URL in den SERPs bevorzugt werden soll. Ein Canonical Tag im PDF kann hierbei Abhilfe schaffen und sollte als Verlinkung gesetzt werden, wenn man auf die Originalquelle verweisen möchte.



3. Spezifischen Dateinamen für das PDF-Dokument wählen

Der Dateiname sollte stets das Hauptkeyword und das Thema beinhalten. Ähnlich wie das Zusammenspiel zwischen Meta-Description und Meta-Title spielen hier der Inhalt des PDFs und der Dateiname eine wichtige Rolle. Einzelne Worte sollten mit einem Bindestrich getrennt und Umlaute vermieden werden – das verhindert eine falsche Interpretation beim Indizieren von Google.



4. Meta-Description im PDF hinzufügen

Meta-Daten sind zwar kein Rankingfaktor, allerdings helfen sie dabei, dass PDFs in den SERPs mit der richtigen Beschreibung erscheinen. Hierbei sollte ein Titel gewählt werden, der nicht länger als 57 Zeichen ist, damit er in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten wird.

Bei einigen Tools, wie zum Beispiel dem Adobe Acrobat Reader (kostenpflichtige Version), lassen sich die Metadaten unter Datei > Eigenschaften > zusätzliche Metadaten ganz einfach angeben.

Interne und externe Links auf Webseiten haben einen positiven Impact auf das Ranking in den SERPs. Diese Eigenschaft gilt auch für Links in PDFs. Verlinkungen erleichtern es Google, die Relevanz des PDFs zu erkennen. Gehört das PDF zu einer Webseite, so ist es sinnvoll, in dem PDF auf die Seite zu verlinken und umgekehrt. PDF-Dokumente können demnach als qualitative Backlink-Quelle gewertet werden und einen positiven Einfluss auf die Ursprungsseite ausüben.

Über den Adobe Acrobat Reader lässt sich die Link-Funktion wie folgt ausüben: 

PDF bearbeiten > Link > Hinzufügen/Bearbeiten > Rechteck um den zu verlinkenden Text zeichnen > Link-Typ: unsichtbares Rechteck > Aktion: Website öffnen > URL hinzufügen

Wichtig: Wie groß der Impact von Links in PDF-Dokumenten tatsächlich ist, hängt von der Qualität der Links in dem PDF ab und auch davon, wie oft auf das Dokument selbst verlinkt wird. Aber beachte: Qualität steht vor Quantität.



6. Bilder im PDF mit Alt-Texten versehen

Bilder sollten mit Alt-Texten versehen werden. Alternative Texte helfen Suchmaschinen dabei, den Inhalt der Bilder besser zu verstehen. Auch diese Funktion bietet der Acrobat Reader an: Über die Dokumentenhierarchie einfach das passende Bild auswählen, auf Eigenschaften gehen und den Alt-Text einfügen.

Mann überprüft Google Analytics auf einem Macbook


Wichtig: Damit man den Erfolg, wie zum Beispiel die Klicks oder Downloads eines PDFs messen kann, empfiehlt es sich, einen Tracking-Parameter zu hinterlegen. Die meisten Seiten verwenden JavaScript als Tracker, der in PDFs jedoch nicht funktioniert.

Ist das PDF auf einer Website eingebettet, so kann für jeden Klick ein Event eingerichtet werden, das die Zugriffszahlen über den Link an Google Analytics sendet. Ist das PDF selbst indexiert, so können die organischen Impressionen und Klicks über die Google Search Console eingesehen werden. Tracking-Analysen ermöglichen es Webseitenbetreibenden, den Wirkungsgrad genauer zu beobachten und gegebenenfalls Optimierungen im Dokument vorzunehmen.



Mit YUMPU PDF-Dokumente als ePaper speichern

Die Suchmaschinenoptimierung beim PDF kann für erfolgreiches Publishing sehr wertvoll sein. Trotzdem sollten PDF-Dateien nicht primär als SEO-Element eingesetzt werden, da die Nachteile einen größeren Impact auf das Ranking haben.

Viel besser geeignet sind ePaper, die mit YUMPU ganz einfach aus komprimierten PDFs erstellt werden können.

Tipp: Gelangen Sie hier zu unserer Anleitung, wie man PDFs in ePaper umwandeln kann oder versuchen sie es hier direkt innerhalb weniger Sekunden mit der Schritt für Schritt Erklärung aus.

4 Apple-Geräte, die denselben Inhalt anzeigen


ePaper versus PDF-Dateien – die Vorteile

Die beste Nachricht zuerst: ePaper werden im Gegensatz zu einer PDF-Datei von Google wie Standard-Webseiten behandelt. Der Inhalt ist für Suchmaschinen viel leichter lesbar; demnach werden ePaper priorisiert gecrawlt.

Wertvolle SEO-Attribute können im ePaper problemlos angewandt werden und erhöhen die Chancen auf eine gute Platzierung in den Suchergebnissen enorm. Weitere Vorteile eines ePapers gegenüber einem PDF sind:



ePaper sind mobile-optimiert

Des Weiteren sind ePaper für jedes Endgerät optimiert und erreichen somit stets die richtige Zielgruppe. Ganz gleich, ob ein ePaper auf dem Smartphone, dem Desktop oder dem Tablet geöffnet wird – es passt sich stets an die Oberfläche an.



ePaper sind verkaufsfördernder

ePaper sind außerdem deutlich verkaufsfördernder, erlangen aufgrund optimierter SEO-Strategien mehr Reichweite und fördern nachhaltig den ROI (Return of Investment).



ePaper sind interaktiv

Mit YUMPU lassen sich ePaper interaktiv gestalten und im Handumdrehen in die Website einbinden. Ein interaktives Layout fördert das Zusammenspiel zwischen User und Content, sodass die Sitzungsdauer steigen kann.



Suchmaschinenoptimierung und PDF – sinnvoll oder lieber lassen?

PDF-Dateien sollten nur dann eingesetzt werden, wenn sie wirklich sinnvoll sind – wie zum Beispiel bei gezielten Onlinemarketing-Maßnahmen wie der Leadgenerierung. Die Gefahr, organischen Traffic einzubüßen oder Duplicate Content zu erzeugen, ist zu groß, als dass man auf ein PDF als SEO-Faktor setzen sollte.

Vielmehr sollte man auf ePaper zurückgreifen, da sie suchmaschinenoptimiertes Publishing ohne Kompromisse garantieren können.

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Wer die schnelle Umsetzung eines Papers sofort testen möchte, der kann sich in nur drei Schritten mit YUMPU Publishing selbst überzeugen:

  1. Innerhalb weniger Sekunden einfach das PDF per Drag & Drop hochladen.

  2. Beim HTML-Rendering entspannt zusehen.

  3. Das SEO-freundliche ePaper sofort veröffentlichen und mit der Zielgruppe teilen.

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